Psychodynamische Psychotherapie

Seit der Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie vom 11.11.2004 wird der Begriff Psychodynamische Psychotherapie offiziell verwendet.
Diese Therapiemethodik gründet auf der Psychoanalyse und ihren Weiterentwicklungen. Während der von den Krankenkassen bezahlten Therapien werden lebensgeschichtlich begründete unbewusste Konflikte und krankheitswertige psychische Störungen in einer therapeutischen Beziehung bearbeitet. Diese Beziehung steht bei der Psychodynamischen Psychotherapie im Vordergrund. Eine psychodynamische Psychotherapie kann tiefenpsychologisch orientiert (sitzend, meist 1x/Woche, ½-2 Jahre dauernd, Arbeit mehr am Fokus) oder analytisch orientiert (liegend, 2-3x/Woche, länger dauernd, unstrukturiertes Arbeiten) stattfinden.

Im Gegensatz zu psychodynamischen Psychotherapien arbeitet die Verhaltenstherapie zuerst am Symptom. Ob für Sie selbst eher eine psychodynamische Psychotherapie oder eine Verhaltenstherapie geeignet ist, sollten Sie in der Psychotherpeutischen Sprechstunde dienstags früh klären.